In
eigener
Sache
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|
4 · 2018
Nach einem langen erfüllten Leben müs-
sen wir nun Abschied nehmen von unse-
rem
langjährigen
Vereinskameraden
Martin Fries, der uns im hohen Alter von 93
Jahren für immer verlassen hat.
Martin Fries war über 62 Jahre lang Mit-
glied im DTK. 1956 trat er in die Gruppe
Berlin I ein und engagierte sich von der ers-
ten Stunde an. Im November 1962 wurde
Martin Fries bereits in den Vorstand als
Kassenwart gewählt. Als durch Beschluss
des HV am 12. November .1963 die Gruppe
Berlin I aufgelöst wurde, gründete Martin
Fries 1965 mit zwölf ehem. Mitgliedern der
Gruppe Berlin I die Gruppe Berlin IV, deren
Vorsitz er übernahm. Das war keine leichte
Aufgabe, denn die Gruppe Berlin IV war
belastet mit der Auflösung der Gruppe Ber-
lin I und des alten Schliefplatzes in Hohen-
gatow. Pflichtbewusst meisterte Martin
Fries unter großem persönlichem Einsatz
diese schweren Aufgaben und trat gleich-
zeitig dafür ein, dass die neu gegründete
Gruppe Berlin IV durch viele Aktivitäten
zahlreiche Mitglieder gewinnen konnte.
Mit der Gründung der ARGE Berlin am 25.
März 1964 wurde Martin Fries zum 2. Vor-
sitzenden gewählt. Dieses Amt führte er
über 20 Jahre aus. Jahrzehntelang war er
Spezialrichter für Teckel, den man auf-
grund seiner Objektivität und gerechter
Urteilsfindung sehr gerne im In- und Aus-
land eingeladen hatte; im Jahre 2009
wurde er zum Ehrenrichter ernannt. Seine
Aktivitäten setzte er ebenfalls viele Jahre
fort, indem er in der seinerzeitigen ARGE
Berlin, später LV Berlin-Brandenburg e.V.,
ebenfalls das Amt des Obmanns für das
Ausstellungswesen ausübte. 1987 grün-
dete Martin Fries mit einigen Mitgliedern
der Gruppe Berlin IV die Gruppe Berlin VIII
in Berlin und wurde auch gleich zum 1. Vor-
sitzenden gewählt, bis er 1994 auf eige-
nem Wunsch sich nicht mehr der Wahl
stellte. Auch trug er wesentlich dazu bei,
dass die Fusion der Gruppe Berlin V mit der
Gruppe Berlin VIII im Jahre 2015 gelang
und Martin Fries wurde aufgrund seines
Engagements das Amt des Ehrenvorsitzen-
den übertragen.
Martin Fries war außerdem Züchter roter
und schwarz-roter Langhaarteckel-N. Aus
seinem Zwinger „vom Winkelried“ gingen
hervorragende Teckel in Formund Leistung
hervor. Mit seinem Eintritt in das Rentenal-
ter konnte er seine weiteren Hobbys ausle-
ben, nämlich Reisen in ferne Länder und
die Fotografie. Mit seinen unzähligen Fotos
hat er nicht nur die Geschichte des LV BB
für immer verewigt, sondern auch sehr
große Ereignisse im DTK, wie z. B. die
100-Jahres-Feier 1988, die 110-Jahres-Feier
1998 sowie viele MV des DTK dokumen-
tiert.
Im Laufe der langen Mitgliedsjahre im DTK
wurde er mit den höchsten Auszeichnun-
gen geehrt. Diese zahlreichen Ehrungen
waren für Martin Fries aber eher zweitran-
gig. Für ihn zählten die Bindungen an seine
Vereinskameraden.
Nun müssen wir für immer Abschied neh-
men von einem langjährigen und treuen
Freund. Im Geiste wird Martin unter uns
sein, denn zu sehr prägte sein Einfluss den
Verein, als dass er schnell vergessen wer-
den könnte.
Unsere Gedanken sind auch bei seiner Frau
Reinhild und seiner Tochter Martina, denen
wir unser Mitgefühl ausdrücken.
Marion Michelet,
1. Vorsitzende LV Berlin-Brandenburg
Wolfgang Skorczewski,
1. Vorsitzender Gruppe Berlin V/VIII
Nachruf
Martin
Fries
Der Dachshundklub Württemberg und
Hohenzollern 1895 e.V. trauert um Wolf-
gang Herresthal, der am 25. Februar 2018
im Alter von 53 Jahren an den Folgen einer
schweren Erkrankung starb.
Für unseren Verein war Wolfgang Herres
thal mit seinem großen Sachverstand um
die Zucht der Dackel von unschätzbarem
Wert. Er sagte einmal: „für mich sind
Zuchtbücher spannender als Krimis!“ Aus
seinem Zwinger „vom Schwarzen Keiler“
gingen einige jagdlich geführte Kurz-
haarzwergteckel hervor. Solange es seine
Gesundheit zuließ, führte er selbst auf Prü-
fungen und auch erfolgreich auf Ausstel-
lungen. Ein Highlight war der 1. Platz bei
der Bundessiegersuche 2010 des DTK in
Chorin. Wolfgang lebte mit und für seine
Hunde – so kannten wir ihn.
Beim DWH bekleidete er einige Jahre das
Amt für Öffentlichkeitsarbeit und stellte
als Webmaster eine Website auf die Beine,
die seinesgleichen bis heute sucht. Mit sei-
nem Sachverstand konnte er stets Antwor-
ten auf Fragen über die Zucht geben. Dafür
nahm er sich immer die Zeit und half gerne
weiter. Seine Krankheit zwang ihn, alle
Ämter im Oktober 2016 niederzulegen.
Die Sektion Gäu-Schwarzwald leitete er
sechs Jahre. Daraus ergaben sich Freund-
schaften, die ihm in der schweren Zeit mit
Rat und Tat halfen. Seine Hunde fanden
durch Mitglieder unseres Vereines ein
neues zu Hause, was ihn sehr beruhigte.
Viele von uns kennen Wolfgang Herresthal
als hilfsbereiten, kompetenten und durch-
aus seine Meinung vertretenden Dackel-
liebhaber. Wir werden ihn vermissen und
sein Andenken in Ehren halten.
DWH-Vorstand und Mitglieder
Nachruf
Wolfgang
Herresthal